Pfeiffersches Drüsenfieber

Pfeiffer´sches Drüsenfieber, EBV oder Mononucleose

Das Pfeiffer´sche Drüsenfieber, auch EBV oder Mononukleose genannt, ist eine Viruserkrankung die relativ häufig auftritt und vor allem bei größeren Schulkindern und Jugendlichen heftige Beschwerden machen kann.

Sie zeichnet sich aus durch hohes Fieber, Lymphknotenschwellung, Kopfschmerzen, Hals- und Schluckschmerzen, rote geschwollene Gaumenmandeln mit weißen Belägen. Manchmal zeigt sich auch ein leichter Ausschlag. Auch Leber- und Milzschwellungen können auftreten.

Auslöser ist das Eppstein-Barr-Virus (EBV), ein Virus der Herpes-Gruppe. Er wird vor allem über Speichel übertragen. Die Inkubationszeit beträgt 7-14 Tage. Herpes Viren bleiben in der Regel lebenslang im Körper. Auch nach Abklingen der Symptome kann infektiöser EBV im Speichel noch über Monate ausgeschieden werden. Eine Übertragung ist daher auch im gesunden Zustand möglich.

Das Virus kann nur symptomatisch behandelt werden. Eine Antibiotika-Therapie hilft nicht.

Symptomatisch behandeln heißt: Schmerzlinderung und Fieber senken durch Ibuprofen oder Paracetamol, Halslutschtabletten, Gurgeln, warme oder kalte Halswickel, Bettruhe.

Eine Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane kann nötig werden und bei Leber-Milzvergrößerung auch eine Blutentnahme.

Auch wenn die Kinder sich wieder gesund fühlen, sollte auf Sport die ersten 3 Wochen verzichtet werden, v.a. wenn die Milz geschwollen ist.


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